3D... und dann ab in die Zukunft!

„Software, was ist das denn?“ – vor fast 40 Jahren begann mein Weg, meine ersten Schritte im Leben mit der Digitalisierung. Damals im Studium, erste Erfahrungen mit EPROM, Lochstreifen-/karte, Floppy Disk - bis heute papierlos. Haha, ich sehe Sie schon schmunzelnd vor mir: „Das meint der doch nicht ernst?“ An Letzterem muss ich noch arbeiten, der Rest stimmt!

Ich mache es kurz: „3D… es begann mit D, D ist der Weg und meine Einstellung ist D“. Die diesjährige - nun mehr 10. - Ausgabe unseres DiALOG Magazins ist ein gutes Beispiel für 3D, ein Beleg für Stolz und Achtung, Respekt und Wagemut. Vor allem aber eine Erfolgsgeschichte, die von Menschen erzählt wird, die sich mit dem „Bleistift des 21. Jahrhunderts“, der Digitalisierung, aufgemacht haben, die Welt zu verändern. Naja, ein wenig Demut, lieber Herr Schaar, dürfte es schon sein. Ja, genau! Demut kommt von dienen und Mut haben. Ich wollte was bewegen, hatte keine Ahnung von IT und stürzte mich Hals über Kopf in diese neu entdeckte Leidenschaft. Schrieb Programme, durfte Projekte durchführen, Menschen beraten und das alles mit dem neumodischen Zeugs namens Computer. Da war an Internet und Netzwerke nicht zu denken. Immer mehr erreichte ich, besonders im Team, Veränderungen im Alltag, hatte das Glück mit der IT, nicht durch die IT, Menschen zu begeistern, einfacher, schneller, verlässlicher und transparenter die Informationen und das Wissen zu dokumentieren, zu organisieren und zu recherchieren. Das gelang nicht immer, weil Sprache und Themen von zu wenigen verstanden wurden. Die verrückte IT sollte für alle sein, nicht nur für die Nerds, wie man sie heute nennen würde. Von digitalem Wandel war noch keine Rede.

Da kam meinem Team und mir eine verrückte Idee. Lass uns doch ein Magazin ins Leben rufen, um den Begriff und die Vision von EIM – Enterprise Information Management – zu verbreiten. Die Mission hieß: „Klartext – von Mensch zu Mensch versteht sich“.

Denn nur wir alle gestalten die Digitalisierung oder digitale Transformation im Alltag und so sammelten wir Beiträge, Botschaften, Erfahrungen, Tipps und Berichte von Expert:innen, Verantwortlichen und wagemutigen Trendsetter:innen. Wir schafften Traditionen wie den „EIM-Kompass“ oder den „Aufschlag & Return“ mit praktischen Themen fort und wurden jedes Jahr wieder überrascht, dass die digitalen Herausforderungen immer wieder neue Facetten, Technologien aber vor allem neue (menschliche & praktische) Methoden brachten, die wir anschaulich und nachahmenswert darstellen und ins rechte Licht rücken durften. Das Feedback ist motivierend und bestätigte unsere Vision, immer aktuell, brandheiß und authentisch zu berichten.

Unseren Autor:innen, Begleiter:innen, Partner:innen und Ihnen, liebe Leser:innen zollen wir in dieser Jubiläumsausgabe mit großer Dankbarkeit unseren Respekt. Wir bedanken uns auch bei unseren vielen Fans, die sich in vielen Gesprächen und Veranstaltungen mit uns identifiziert haben und uns manchmal auch Mut zugesprochen haben, als wir zweifelten, ob über so eine lange Zeit ein Magazin noch zeitgemäß sei oder „nicht eh schon alles g’schwätzt“ ist.

Im Alltag erleben wir alle viele spannende, manchmal auch aussichtslose Situationen und Herausforderungen. Dabei sollten wir versuchen, praktische Ideen und Lösungsszenarien zu finden und nie den Glauben zu verlieren, dass es bei jeder Veränderung „menschelt“ und uns dies ureigen ist. Ob es der Hype- oder Standardansatz ist, ob es erprobt oder visionär sein wird, ob auf dem Weg oder schon erfolgreich im Einsatz – darüber sprechen in diesem Newsletter wie im DiALOG Magazin die Menschen. Damit hat das DiALOG Magazin seinem „geflügelten Titel“ alle Ehre gemacht - dies bestätigen die Zuschriften, Zugriffe und das Interesse. Und so freuen wir uns, dass auch die 10. Ausgabe ein Beleg dafür ist, dass die Zukunft nicht nur aus den 3D besteht, sondern auch aktuell die 3G beinhaltet: gedacht, getraut, gelebt!

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des neuen DiALOG Magazins und vor allem auch dieses Newsletters

Ihr
Steffen Schaar